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Mit Optimismus und Flexibilität

Vom 22. bis 24. Juni ­2022 werden auf der Suisse Floor in den Hallen der Messe Luzern Produkte und zukunftsweisende Lösungen rund um das gesamte Spektrum des Bodens präsentiert. Weshalb die Messe trotz steigender Corona­zahlen stattfinden soll, welche ­Anpassungen vorgenommen wurden und auf welche Innovationen sie sich besonders freut, erzählt die Messeleiterin Ursula Gerber.

Ursula Gerber, Messeleiterin zu sein ist gerade in Pandemiezeiten kein ­Zuckerschlecken. Wie ist Ihre aktuelle Gemütslage?

Ursula Gerber: Natürlich ist es nicht einfach, zumal wir im Messewesen seit zwei Jahren stark von der Pandemie betroffen sind und schon einige Krisen durchstehen mussten. Diese Zeiten haben uns aber auch gelehrt, flexibel und agil zu sein. Mit den aktuellen Verschiebungen und Absagen von Baumessen wird die Verunsicherung natürlich wieder grösser. Wir als Messeveranstalter sind noch stärker gefordert, Wege zu finden, damit umzugehen. Die Messe Luzern ist aber in den vergangenen Monaten nie stillgestanden. Wir haben aktiv und zusammen mit unseren Partnern nach neuen, der Situation angepassten Lösungen gesucht und konnten damit Branchen erfolgreich unterstützen.

Schweizweit mussten bereits einige ­Messen und Veranstaltungen ­wieder ­abgesagt oder verschoben werden. Weshalb halten Sie trotzdem an der Durchführung fest?

Weil wir spüren, dass das Bedürfnis nach einem Branchentreffpunkt, auf dem man sich endlich wieder persönlich austauschen kann, gross ist. Im vergangenen Herbst haben wir erfolgreich Messen mit Zertifikatspflicht durchgeführt. Die Zertifikatspflicht wurde von Ausstellern, Besuchenden und Mitarbeitenden begrüsst und es wurde sehr geschätzt, dass mit den Veranstaltungen wieder ein persönlicher Treffpunkt möglich war. Wir sind zuversichtlich, dass wir so auch die Suisse Floor für alle Beteiligten sicher und erfolgreich durchführen können.

Haben Sie Anpassungen für die ­diesjährige Ausgabe vorgenommen?

Wir haben die Suisse Floor weiterentwickelt, um sie im digitalen Zeitalter zu positionieren. So stellen wir beispielsweise die Aussteller*innen und ihre Kompetenzen noch mehr ins Zentrum. Und dies nicht nur an der Suisse Floor selbst, sondern auch davor und danach auf unseren neuen digitalen Kanälen. Unsere Aussteller*innen gewinnen damit an Aufmerksamkeit beim Zielpublikum, erreichen neue Kunden und mehr Besucheraufkommen an ihrem Stand.

Dann können sich Interessierte jetzt schon einen ersten Eindruck von den ­Bodentrends machen?

Ja. Auf unserer Messewebsite finden Besucher*innen neue und spannende Produkte oder Lösungen, die dann an der Suisse Floor live präsentiert werden. Ein Novum ist zudem, dass die Angebote der Aussteller*innen während 365 Tagen im Jahr auf unserer neuen, übergeordneten Bauplattform webuild.plus bestehen bleiben.

Inwiefern unterscheiden sich die ­Dimensionen der Messe im Vergleich zur letzten Präcoronadurchführung?

Aufgrund der aktuellen Coronasituation mussten wir einige Absagen hinnehmen. Auch für unsere Aussteller ist die aktuelle Situation mit viel Unsicherheit verbunden, weshalb wir diese Entscheide nachvollziehen können. Dies wird aber den Erfolg der Suisse Floor nicht schmälern. Unser Ziel ist es, an der Suisse Floor die richtigen Menschen zusammenzubringen, um die Bodenbranche zu stärken und voranzubringen.

Welche Themenwelten erwarten die ­Besucher*innen?

Wir haben die Suisse Floor 2022 nach branchenrelevanten und aktuellen Fokusthemen und Anwendungsbereichen strukturiert. So werden beispielsweise zu Sanierung und Umbau, Denkmalpflege und Restaurierung, zum Gesundheitswesen, zu Ladenbau und Shops neue Produkte und Techniken vorgestellt und Vorträge gehalten. Erstmals wird auch Innenarchitektur und Design fokussiert.

Täuscht der Eindruck oder ist vor allem das Thema «Ökologie und Recycling» dieses Jahr besonders präsent?

Mit dem Fokusthema «Naturnahe Bodenbeläge» steht dieses Thema tatsächlich im Fokus. Ökologische und somit naturnahe Baustoffe – auch bei den Böden – sind heutzutage von grosser Wichtigkeit, insbesondere in der Diskussion über die Auswirkungen auf unser Ökosystem. Ich bin gespannt auf die Vielzahl von natürlichen Bodenbelägen aus nachwachsenden Rohstoffen. Durch die grosse Vielseitigkeit von Bodenbelägen aus Holz, Kork, Linoleum oder Naturhaar sind den Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Welches Bodenmaterial hat es Ihnen persönlich besonders angetan? 

Ich bin ein Fan von Holz. Dieser wichtige nachwachsende Rohstoff hat es mir in all seinen Facetten angetan. Von Energieholz über Kinderspielzeuge, im Innenausbau oder als Möbel bis hin zu Bauelementen und Bodenbelägen. Bei langen Holzdielen schlägt mein Herz höher. Ich liebe es, barfuss auf Holzböden zu laufen.

www.visit.suissefloor.ch

Ursula Gerber, Messeleiterin der Suisse Floor, und ihr Team haben das Online-Angebot der Messe beträchtlich erweitert.