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Geballte Einrichtungspower

Von Bodenbelägen bis zur Möblierung – INEVO begleitet Bau- und Umbauprojekte für Geschäftskunden in verschiedenen Branchen. Das Unternehmen vereint Planung, Handwerk und Design unter einem Dach und setzt auch umfangreiche Aufträge mit eigenem Fachpersonal um.

Umfassende Tätigkeitsfelder

Inevo bietet alles rund um funktionale Raumausstattung, hauptsächlich für Geschäftskunden. Das Leistungsspektrum umfasst Bodenbeläge, Vorhangsysteme, Wandausstattung, Möblierung und Design. Dabei geschieht nicht nur die Planung, sondern auch die Umsetzung grösstenteils durch eigene Fachleute: Böden werden verlegt, Vorhänge installiert, Wand- und Kantenschutz-Lösungen montiert, Möblierung geliefert. Eine Stärke des Unternehmens sind innenarchitektonische Gesamtkonzepte. Sie werden von ausgebildeten Innenarchitektinnen erarbeitet. Die Tätigkeitsfelder decken die gesamte Breite der bei einrichtenschweiz zu erlernenden Berufe ab. «Dank der Kompetenz bei den Bodenbelägen sind wir früh bei Umbauprojekten präsent», erklärt Vincenzo Santoro, Leiter Möblierung und Design. Will heissen, dass nicht selten nachfolgend auch die Inneneinrichtung übernommen werden darf.

Wie ist es entstanden?

Die Marke Inevo gibt es seit dem Jahr 2022. Vorher war Inevo unter Namen wie Pfister Professional AG, Interior Service AG oder – ganz zu Beginn – unter der Möbel Pfister AG am Markt präsent. Die Anfänge hatte das Unternehmen in den 70er-Jahren, als innerhalb der Möbel Pfister AG ein Profit Center geschaffen wurde, das den Objektmarkt bearbeitete. Im Jahr 1993 folgte dann die Gründung der damaligen Interior Service AG als eigenständiges Unternehmen. Seit 2021 ist sie Teil der F. G. Pfister Holding AG, die zu 100 Prozent der F. G. Pfister Stiftung gehört. Eine Verbindung zu Möbel Pfister besteht – ebenso wie bei der Holding und der Stiftung – nicht mehr. Inevo profitiert seitdem von einer Eigentümerin, die auf den Kauf, Erhalt und die nachhaltige Weiterentwicklung von Schweizer KMU spezialisiert ist, insbesondere von solchen, die eine externe Nachfolgelösung suchen.

Eine Ansprechperson

Mittlerweile zählt Inevo rund 120 Mitarbeitende an sieben Schweizer Standorten. Die Begründung des für diesen Bereich auffallend grossen Unternehmens sieht Vincenzo Santoro in der Bewältigung von umfangreichen Aufträgen: «Gewisse Mengen kann man nur mit einer namhaften Firma umsetzen», sagt er. Gerade bei der Möblierung von Grossprojekten seien zuweilen Vorauszahlungen bei Lieferanten in einer Höhe gefordert, die ein kleines Unternehmen schlichtweg nicht stemmen könne. Doch nicht nur dank Grossprojekten kann Inevo ansprechende Referenzen präsentieren, welche von potentiellen Kunden für eine Auftragsvergabe oft gefordert werden. Dank ihrem Netzwerk kann die Inevo AG im Bereich der Möblierung aus rund 200 Zulieferanten auswählen. Bei der Planung stützt man sich zuweilen auf Tools wie den pCon.planner, aber auch auf das eigene Wissen sowie viel Erfahrung. Von den Kunden wird besonders geschätzt, dass sie für mehrere Bereiche eine einzige Ansprechperson haben.

«Hauseigenes» Praxisbeispiel

So geschehen auch beim Umbau des Restaurants «Calix» in Suhr, wo die Innenarchitektinnen von Inevo für die Erarbeitung und Umsetzung des Einrichtungskonzepts zuständig waren. Sie schufen im «Calix» sichtbar mehrere Zonen für die Bewirtung der Gäste: Einerseits ist da die Selbstbedienung, die Theke mit ihren Hochstühlen. Für diesen Bereich arbeitete man mit einem Ladenbauer zusammen. Dann gibt es den Lounge-Bereich mit den Sesseln von Mobitec sowie den Couchtischen. Nicht zuletzt gesellen sich im Bereich der Fensterfront Esstische auf Standardhöhe und das passende Sitzmobiliar zum Ensemble. Die Zonen wurden teilweise abgetrennt mittels Akustikparavents aus rezykliertem PET-Filz. Zudem beeinflussen die Möbel mit Textilbezug die Raumakustik positiv. Farblich ist die Einrichtung in Pastelltönen gehalten. Den bestehenden bräunlichen Plattenboden integrierte man insofern, als dass die messingfarbenen Leuchten das Braun farblich wieder aufnehmen. Auch die hölzernen Stuhlbeine korrespondieren mit der Bodenfarbe. Die Speisekarten sind ebenfalls in Braun gehalten. Die floral bedruckte Vinyltapete beeinflusst den Raum erheblich und macht ihn zu einem Ort, der nicht nur von internen Gästen geschätzt wird. Schliesslich befindet sich das Restaurant mitten in der Pfister-Filiale Suhr.

Wichtig war den Gestaltenden die Schaffung verschiedener Zonen.
Die Gestaltung des Bereichs Selbstbedienung gehörte genauso zum Einrichtungsauftrag …
… wie das Konzipieren eines Bar-Bereichs.